Auf Einladung der Landtagsabgeordneten Nina Klinkel (SPD) diskutierten am vergangenen Dienstag der rheinland-pfälzische Sozialminister Alexander Schweitzer (SPD) gemeinsam mit Stefan Heyde, dem Initiator des Protestbündnisses „Pflege in Not“ und Hans Schäfer, dem Vorsitzenden der AG 60+ Mainz-Bingen, über die Zukunft der Pflege.

„Die Menschen in Deutschland und Rheinland-Pfalz werden älter, als es bei früheren Generationen der Fall war – und das ist gut so. Diese Tatsache stellt uns aber auch vor große Herausforderungen, auf die auch wir als Landespolitiker eine Antwort finden müssen. Daher freue ich mich, dass wir mit einem so hochwertigen Podium über die Zukunft der Pflege diskutieren konnten“, so die Abgeordnete.

„Im Verlauf der Diskussion wurde klar: Allein die bessere Bezahlung der Pflegeberufe wird eben jene nicht per se attraktiver machen. Es müssen daher auch abseits von der Bezahlung bessere Rahmenbedingungen geschaffen werden. Der Personalmangel in den Pflegeberufen muss angegangen werden, damit die Pflegenden wieder genug Zeit für eine qualitativ hochwertige Pflege haben. Das gilt sowohl für die stationäre als auch für die ambulante Pflege“, so die Landtagsabgeordnete Nina Klinkel weiter.

„Der Fokus darf aber nicht nur auf ambulanter und stationärer Pflege liegen. Gerade für die Angehörigen kann es eine große Belastung sein, sich um die Pflege eines nahestanden Menschen zu kümmern. In Rheinland-Pfalz schaffen wir daher auch wichtige Beratungsangebote für die Familien und Betroffenen. Hierzu gehört die Gemeindeschwester Plus, die den Familien, den Pflegebedürftigen und teilweise auch den Kommunen als Ansprechpartner zur Seite steht. Außerdem verfügt Rheinland-Pfalz schon jetzt über ein dichtes Netz an Pflegestützpunkten, die ebenfalls beratend tätig sind. Schon heute befinden sich ein Viertel aller bundesweiten Pflegestützpunkte in Rheinland-Pfalz. Diese Struktur bauen wir in den kommenden Jahren weiter aus“, so der Sozialminister Schweitzer abschließend.

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