Auf dem gestrigen Neujahrsempfang der Gemeinde wurde seitens des Bürgermeisters, Winfried Schnurbus, das erste Konzept zur neuen Ortsmitte den, schätzungsweise, 400 Anwesenden Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt.
“Dieses erste Konzept gefällt uns als SPD-Fraktion sehr gut. Mit einem Park der Begegnungen und reichlich Platz für Gewerbe haben wir berechtigte Hoffnungen, dass unsere neue Mitte einen Aufschwung erlebt”, sagt Sven Seckler, Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion im Gemeinderat.
“Zudem gefällt uns die Vorgehensweise in dieser Thematik sehr gut. Nach der Vorstellung des Konzeptes hat jeder Bürger noch ausreichend Zeit, das Modell im Rathaus zu betrachten und etwaige Bedenken oder Verbesserungen auf einer zeitnahen Bürgerversammlung zu äußern. Eine ehrliche und gute Art und Weise, die Bürgerinnen und Bürger einzubinden!”, sagte Eric Schmahl, Vorsitzender der SPD Essenheim.

Die neue Ortsmitte soll neben zwei L-förmigen Häusern, die ein Mischung aus Wohneigentum und Gewerbe enthalten, einen „Park der Begegnung“ als zentralen Platz, sowie Ausstellungsräume für etwa den Dorf- und Geschichtsverein beinhalten. Besonderer Wert wurde darauf gelegt, trotz der Bebauung, eine Sichtachse in das Selztal zu gewährleisten. Zudem ist der „Park der Begegnung“ auch für Feste, wie etwa die Kerb oder das Domherrnfest, eine passende Ergänzung.

Landtagsabgeordnete Nina Klinkel (SPD) informiert über das Projekt in Ober-Olm, Stadecken-Elsheim und Essenheim.

„Der Rad- Wirtschafts- und Gehweg entlang der L426 ist nun bereits vielfach Gegenstand der Berichterstattung gewesen. Immer wieder musste ich Behauptungen, die offenbar ohne jede Sachkenntnis erfolgten, zurückweisen. Ich werde nicht zulassen, dass ein so wichtiges Projekt seitens von CDU Vertretern zum Politikum gemacht wird. Damit nun einmal der Landesbetrieb Mobilität zu Wort kommt und um klare Verhältnisse zu schaffen, habe ich einige Träger der öffentlichen Belange zu einem vor- Ort-Termin gemeinsam mit dem Leiter des LBM Worms, Herrn Knoop eingeladen“, so die Landtagsabgeordnete Nina Klinkel (SPD) deutlich. Bei dem vor Ort Termin schilderte der LBM anschaulich, mit wie viel Hochdruck an dem Projekt gearbeitet wird. „Vielen ist die Dimension nicht klar“, so Klinkel. „Beispielsweise, dass eine Trassenänderung das Projekt um 5 bis 10 Jahre zurückwerfen kann und dass der Aufwand in der Radewegeplanung sich kaum von dem der Straßenplanung unterscheidet“. Die drei Bauabschnitte wurden erläutert, es wurde die Abwasserproblematik angesprochen und die Vertreter, beispielsweise der Landwirtschaft und des Dientsleistungszentrums Ländlicher Raum (DLR) bekamen die Möglichkeit, ihre Bedenken zu äußern. So wurde der Wunsch geäußert, im Frühjahr, wenn die ersten Bleistiftzeichnungen vorliegen, mit am kommunalen Entscheidungstisch zu sitzen. Diese Bitte nahmen anwesende Gemeinderatsmitglieder auf und auch der LBM versprach einen engen Kontakt.

Der Gemeinderat möge beschließen:

„Die Gemeinde soll einen Vereinsring Essenheim gründen. Dieser soll sich selbst organisieren. Bei der Konstituierenden Sitzung soll von den Vereinsvorsitzenden einer gewählt werden, der künftig die Organisation des Vereinsrings übernimmt. Verpflegung für Sitzungen des Vereinsrings kann die Gemeinde Essenheim nach Beschluss des Gemeinderates übernehmen.“

 

Begründung:

Gerade im Hinblick auf den von uns bereits eingereichten Antrag zur Stärkung des Ehrenamts in Essenheim wird deutlich, dass eine vermehrte Kommunikation der Gemeinde mit allen Vereinen ein wichtiger Bestandteil der zukünftigen Gemeindepolitik sein muss. Dies ist vor allem erforderlich, wenn die Gemeinde Vorstöße unternimmt, welche das Vereinsleben in Essenheim beeinflussen könnten.

Des Weiteren wurde an unsere Fraktion zu diversen Anlässen der Wunsch herangetragen, dass auch eine vermehrte Kommunikation der Vereine untereinander sehr erwünscht ist. So ist es oftmals der Fall, dass zwei Vereine ein und dasselbe Problem haben, jedoch der Anlass fehlt, dieses zu kommunizieren und es gegebenenfalls gemeinsam zu lösen.

Bereits in der Vergangenheit sind vereinzelt Versuche unternommen worden, der Kommunikation von Gemeinde und Vereinen und der Kommunikation von Vereinen untereinander ein Forum zu bieten, jedoch sind diese Vorstöße nie Konsequent genug umgesetzt worden.

Auch in Hinblick auf den Organisationsaufwand, welcher bei der Organisation solcher Treffen anfällt, kann man davon ausgehen, dass dieser für die Gemeinde stemmbar ist. So reicht es oft, einen Rahmen, beispielsweise das Dalles-Café, zu bieten, in denen ein lockerer Austausch möglich ist.

In der vergangenen Ratssitzung entschied sich die SPD-Fraktion einstimmig dazu, den Bau der Sozialwohnungen in Essenheim zu stoppen.

,,Auch wenn uns das als Sozialdemokraten sehr schwer gefallen ist, den Bau zu stoppen, aber durch die Intransparenz des Bauvorhabens und der Verflechtungen der einzelnen Akteure war es uns nicht möglich, genaue Zahlen der Machbarkeit zu ermitteln. Unter solchen Voraussetzungen können und wollen wir einen solches Projekt nicht fortsetzen“, erklärt Sven Seckler, Fraktionsvorsitzender der Sozialdemokraten im Essenheimer Gemeinderat. Es seien viele Fehler in der Planung gemacht worden, die ein „weiter so“ unmöglich machen.

„Wir stehen nach wie vor für soziales und bezahlbares Wohnen für Menschen, die Hilfe benötigen “, sagt Eric Schmahl, Vorsitzender der SPD Essenheim. „Dennoch müssen wir Schaden von der Gemeinde abwenden. Seitens des Landes Rheinland-Pfalz wäre der Weg für eine Kreiswohnungsbaugesellschaft frei. Diese hätte die Möglichkeit, eine Entspannung auf dem Wohnungsmarkt im Landkreis zu bewirken. Wir fordern den Landkreis mit Nachdruck auf, sich diesem Thema zu widmen.“

Die Jusos Nieder-Olm blicken auf eine sehr erfolgreiche Spendenaktion zu Weihnachten zurück! Mehr als 300 Geschenke konnten dieses Jahr zusammen mit den Jusos Rhein-Selz verpackt und gespendet werden. Es wurde zahlreiche Spielsachen von den Nieder-Olmern abgegeben, „was zeigt, dass die Aktion sehr gut ankam und trug wesentlich zum Erfolg bei. Das bestärkt uns und wir wollen die Spendenaktion im nächsten Jahr fortführen“, so der Vorsitzende der Jusos Nieder-Olm, Eric Schmahl. Insgesamt wurden knapp 300 Geschenke an die Tafeln in Mainz und Oppenheim geliefert. „Es ist traurig, dass in Deutschland immer noch Menschen zur Tafel gehen müssen, aber wir hoffen, dass den Eltern und Kindern mit unseren Geschenken eine kleine Freude zu Weihnachten bereiten können“ so der Vorsitzende der Jusos Rhein-Selz, Joshua Schmitt. Die Jusos Nieder-Olm und Rhein-Selz bedanken sich nochmal ausdrücklich bei allen Spenderinnen und Spendern, die etwas gespendet oder die Aktion anderweitig unterstützt haben und wünschen ein frohes Weihnachtsfest!

Wir, die SPD-Fraktion, schlagen vor, ein Punkte-System zur Förderung des Ehrenamtes in Essenheim einzuführen.
Dies sollte zur Ausarbeitung an die zuständigen Ausschüsse (Jugend, Senioren, Soziales, Kultur und Sport) verwiesen und im Haushalt berücksichtigt werden.

Die Gemeinde legt in einem festgelegtem Zeitraum anstehende Arbeiten fest, die von ehrenamtlichen Helfern erledigt werden können.
Sind die anstehenden Themen festgelegt, so werden diese mit entsprechenden Punkten veröffentlicht.
In den Beschreibungen der Arbeiten oder Themen sollten Anzahl der benötigten Helfer sowie der Zeitaufwand beschrieben werden. Sollten Arbeiten wiederholt durchgeführt werden müssen, so wird dies mit angegeben.

Es können sich Vereine sowie Privatpersonen aus Essenheim gleichermaßen für diese Arbeiten melden.
Die sich meldenden Vereine oder Privatpersonen können nun im Vorfeld entscheiden, welchem Verein die von ihnen gesammelten Punkte nach Erledigung gutgeschrieben werden.
Jeder Punkt ist mit einem Wert hinterlegt, der nach Erledigung der Arbeiten dem ausgewählten Verein gutgeschrieben wird.

Wir sehen mit einem solchen Programm die Möglichkeit, unsere Gemeinschaft zu fördern und ein Wir-Gefühl für Essenheim zu schaffen.

Turbulente Monate liegen hinter der Essenheimer SPD. Umso wichtiger ist es nun, in die Zukunft zu schauen. Genau der richtige Rahmen um ausgiebig über die künftige Ausrichtung von Ortsverein und Fraktion zu reden, ist eine Klausurtagung. Genau diese hielt der SPD-Ortsverein am vergangenen Samstag ab.

Morgens von 10:00 bis 12:30 Uhr stand die Fraktion auf dem Plan. Vor allem organisatorisches und formelles war hier zu klären und auch inhaltlich gab es schon den ein oder anderen Antrag zu besprechen. Mehr dazu folgt bei der Berichterstattung über die kommende(n) Ratssitzung(en).

Nach einer Mittagspause ganz nach „rhoihessischer“ Art, nämlich mit Weck und Worscht, stand der Ortsverein auf dem Plan. Hier ging es vor allem um die Präsentation des Ortsvereines – sei es durch das Blättchen welches spätestens Mitte Dezember in seiner ersten Auflage erscheinen soll oder durch Veranstaltungen. Auch hier wird es in den kommenden Wochen und Monaten mehr Informationen geben.

Alles in allem kann man konstatieren: Wir sind bereit für die Zukunft! Mit einer jungen und motivierten Truppe gilt es nun, die Essenheimer SPD und somit auch unser Essenheim wieder voran zu bringen.

Nach einigen Monaten der Pause hat das Dalles-Cafe nun endlich wieder geöffnet!

Zunächst wird sich alle zwei Wochen, je nach Erfolg sogar jede Woche, ein Team um Brigitte Mohr zusammenfinden und immer freitags die Tore zu einem der wichtigsten Begegnungsstätten unseres Ortes öffnen.

Hintergrund: Nach den Wahlen hatten die bisherigen Dalles-Damen angekündigt, künftig nicht mehr öffnen zu wollen. Bürgermeister Schnurbus konnte aber schon in seiner Eröffnungsrede verkünden, dass sich bereits zwei Tage nach dieser Nachricht ein neues Team gefunden hat, welches unter der Leitung von Brigitte Mohr das Dalles-Cafe weiterführen wird.

Zum Glück! Denn vor allem für die älteren Generationen unseres Dorfes war und ist das Dalles-Cafe ein immer willkommener Treffpunkt, an dem auf Spendenbasis Kaffee und Kuchen, selbstverständlich selbstgemacht, serviert werden.

Natürlich sind wir stolz sagen zu können, auch hier mitgewirkt zu haben! Da das Dalles-Cafe dringend einen neuen Anstrich brauchte, haben sich unser Fraktionsvorsitzender Sven Seckler, sowie unser Ortsvereinsvorsitzender Eric Schmahl bereiterklärt, das Streichen zu übernehmen. Nun erstrahlt das Dalles-Cafe künftig nicht mehr in einem grellen Gelbton, sondern in einem sanften, einladenden Grau.

Die Wiedereröffnung an sich war dann ein voller Erfolg. 60 Essenheimerinnen und Essenheimer waren gekommen um sich ein Stück Kuchen schmecken zu lassen, oder um den Feierabend bei einem guten Schoppen zu genießen.

Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn das Dalles-Cafe das nächste Mal seine Türen öffnet!

Am Freitag, den 27.09.2019 fand die Mitgliederversammlung der Essenheimer Sozialdemokraten statt. Nach turbulenten Monaten galt es, einen neuen Vorstand zu wählen und somit wieder etwas Ruhe in den Ortsverein Essenheim zu bringen. Neben 23 Mitgliedern waren auch die Landtagsabgeordnete Nina Klinkel sowie der SPD-Kreisvorsitzende Steffen Wolf anwesend.

Mit starken Zustimmungswerten wurden alle Vorstandsmitglieder in ihr neues Amt gewählt. Künftig werden Eric Schmahl und Alexander Schott als Doppelspitze den SPD-Ortsverein anführen, „eine gute Kombination aus erfahren und jung“, lautet das Stichwort. Als Stellvertreter wurden des Weiteren Maren Pasligh und Katrin Geßwein gewählt, komplettiert wird der Geschäftsführende Vorstand von Monika Balz als Schriftführerin sowie von Liane Rausch als Kassiererin. Als Beisitzer wurden Kai Geßwein, Georg Trumpp, Sven Seckler, Thomas Schmidt, Achim Lang und Karl-Heinz Wolf gewählt.

„Mit 80 Mitgliedern sind wir, trotz einiger Austritte, nach wie vor einer der stärksten SPD-Ortsvereine im Verband, dieser Wertigkeit sind wir uns bewusst.“, sagt Alexander Schott, frisch gewählter Ortsvereinsvorsitzender. „Es ist jetzt wichtig, nach vorne zu schauen. Wir müssen den Leuten zeigen, dass wir nach wie vor da sind und die Dorfpolitik aktiv mitgestalten wollen. Mit dieser tollen Truppe kann und wird das gelingen!“, resümiert der 19-jährige Eric Schmahl.