„Die SPD Essenheim hat eine Gemeinderatsliste!“, verkünden die beiden Vorsitzenden Eric Schmahl und Maren Pasligh. Auf der Mitgliederversammlung haben die Genossinnen und Genossen ihre Liste mit überwältigender Mehrheit verabschiedet.
„Unsere Liste macht den Wählerinnen und Wählern in Essenheim ein großartiges Angebot, denn sie repräsentiert unsere Gemeinde in all ihrer Vielfalt. Auf unserer Liste findet sich jeder wieder, egal ob jung oder alt, erfahren oder weniger erfahren, alteingesessen oder zugezogen, Mann oder Frau“, so die beiden Vorsitzenden weiter.
„Die Liste startet mit unserer Fraktionsvorsitzenden, Sonja Schmahl, auf dem ersten Platz. Es folgt unser Ortsvereinsvorsitzender Eric Schmahl auf Platz zwei sowie unser Beigeordneter der Gemeinde, Alexander Schott, auf dem dritten Platz. Mit Monika Balz, Sven Seckler und Kai Geßwein folgen auf den nächsten drei Plätzen drei sehr bekannte Gesichter in unserer Gemeinde, die sich teils schon jahrzehntelang für unseren Ort einbringen. Auf den Plätzen sieben bis zehn folgen mit Sascha Wagner, Kai Schmahl, Achim Lang und Konstantin von Kiel ebenfalls vier stark engagierte Personen, sei es im Ort, Verein oder in der Partei. Platz elf geht an Sebastian Wolf, der als Jugendvertreter unserer Gemeinde die Stimme der Jugend im Gemeinderat sein wird. Auf den Plätzen 12 bis 14 folgen mit Tina Barthold, Dragan Usinger und Thorsten Gau drei Leute ,die sich auch ohne Parteibuch für das Wohl unseres Ortes einsetzen möchten, was uns sehr freut. Den Abschluss unserer Liste bilden mit Dieter Creutzburg, Kathy Schmahl und Liane Rausch drei Genossinnen und Genossen, die sich jahrzehntelang stark für unsere Partei eingesetzt haben“, erklärt die Vorsitzende Maren Pasligh die Liste.
„Ich freue mich sehr auf den Wahlkampf mit diesem tollen Team, dass wir den Bürgerinnen und Bürgern natürlich zu gegebener Zeit auch noch näher vorstellen werden. Eines kann ich aber jetzt schon mit Sicherheit sagen: Diese Liste ist ein großartiges Angebot für Essenheim!“, so der Vorsitzende Eric Schmahl abschließend.

Rhoihessisch war es bei der Listenaufstellung der SPD in der Verbandsgemeinde Nieder-Olm. Rote Schilder verkündeten die Linie der Sozialdemokraten. „Mer babbele net nur, mer mache“ oder „Ka Fisimatente mache, SPD wähle“ stimmten die Genossinnen und Genossen auf den Wahlkampf ein.
Im Zentrum des Treffens: die Aufstellung einer starken Mannschaft für den VG-Rat.
Michael Ebling, rheinhessischer Regionalvorsitzender der SPD und Innenminister des Landes hob die Bedeutung der Kommune für das Land hervor: „Ihr seid stark. Und das auch, weil seit 30 Jahren ein sozialdemokratischer Bürgermeister das Ruder in der Hand hat und ihr die stärkste Fraktion im Rat seid“, so Ebling.
„Wir sind schuldenfrei, wir haben das schönste Schwimmbad der Region, eine top ausgerüstete Feuerwehr, wir statten unsere Grundschulen modern aus“, listet Ralph Spiegler ergänzend die Vorzüge der Verbandsgemeinde auf. „Wir möchten weiter gestalten und benennen heute unser Team, dessen Herz für die VG schlägt und das die Zukunft anpacken möchte“.
Als Fraktionsvorsitzender fand Steffen Wolf auch lobende Worte für das aktuelle Team. „Wir sind eine starke Fraktion in einer guten Koalition. Lasst uns noch stärker werden“, rief er den Genossen zu.
Natürlich bewegten die aktuellen Ereignisse auch die Sozialdemokraten. „Es tut gut zu sehen, dass so viele Menschen gerade auf die Straßen gehen. Es ist der ersehnte „Aufstand der Anständigen“, der klarmacht, dass wir uns unsere Freiheit nicht nehmen lassen, dass wir unsere Demokratie vor jenen schützen, die ihren Deportationsfantasien freien Lauf lassen. Dieses Land hat Besseres verdient und wir werden unser möglichstes Tun, auch in dieser Verbandsgemeinde klar zu machen: Echte Lösungen, Politik mit und für die Menschen, das gibt es nur mit den demokratischen Parteien“, schwörte die Landtagsabgeordnete und Vorsitzende des SPD Verbands Nieder-Olm ihre Genossinnen und Genossen ein.
Ein Baustein, mit dem die Sozialdemokraten im Wettbewerb überzeugen wollen, ist eine starke Liste.
„Wir haben echte Kracher auf der Liste“, so der Co-Vorsitzende Klaus Wilms und führt auf: „Angeführt werden wir von einem „Trio der Macher“. Auf Platz 1 steht Ralph Spiegler, der diese VG zweifelsohne prägte, gefolgt von unserer Landtagsabgeordneten Nina Klinkel, die als Siegerin aus der Wahl 2021 hervorging und dann auf Platz 3 Steffen Wolf, der als Kreisbeigeordneter weiß anzupacken“, so Wilms.
„Es folgen Persönlichkeiten, die sich in ihren Gemeinden herausragend engagieren. Beigeordnete wie Beate Berschneider aus Nieder-Olm oder Sönke Krützfeld aus Stadecken-Elsheim, aber auch parteilose wie Gracia Schade aus Nieder-Olm, die zweifelsohne maßgeblich für die Inklusionserfolge in der VG gearbeitet hat“, so Klinkel weiter und ergänzt augenzwinkernd „und wir haben einen Präsidenten auf der Liste, nämlich Andreas Schmitt, der als Obermessdiener das Gesicht der Mainzer Fernsehfastnacht ist“.
Auch auf der Liste der Sozialdemokraten, die keine Schwierigkeiten ihre 40 Plätze zu besetzen und darüber hinaus Ersatzbewerber zu benennen, finden sich sozialdemokratische Ortsbürgermeisterkandidaten wie Tanja Schäfer aus Jugenheim. Der jüngste Bewerber ist Eric Schmahl aus Essenheim, der 2019 bereits mit 18 Jahren das erste Mal in seinen Heimatgemeinderat gewählt wurde und nun einen starken Platz in der Top 10 besetzt. „Wir sind stolz auf unsere Liste, die mit starken Persönlichkeiten eine starke Verbandsgemeinde abbildet“, so die Vorsitzenden Klinkel und Wilms und weiter: „Engagiert, und erfahren, bodenständig und verwurzelt. – Das beschreibt unsere Liste“.
Und die Genossinnen und Genossen gutierten den Vorschlag ihres Vorstands und entsendeten die Kandidaten mit Rückenwind und starken Voten in die Wahl.

Die Liste: Ralph Spiegler (Stadecken-Elsheim), Nina Klinkel (Nieder-Olm), Steffen Wolf (Jugenheim), Beate Berschneider (Nieder-Olm), Klaus Wilms (Sörgenloch), Sönke Krützfeld (Stadecken-Elsheim), Andreas Schmitt (Nieder-Olm), Renate Wiedenhöft (Ober-Olm), Eric Schmahl (Essenheim), Sabrina Simon (Jugenheim), Kurt Zaun (Stadecken-Elsheim), Angela Wettig (Klein-Winternheim), Alexander Schott (Essenheim), Barbara Steinhöfel (Zornheim), Roman Becker (Ober-Olm), Tanja Schäfer (Jugenheim), Klaus Knoblich (Nieder-Olm), Brigitte Weifenbach (Ober-Olm), Franz Josef Schatz (Nieder-Olm), Petra Regelin (Sörgenloch), Herbert Petri (Jugenheim), Peter Schwerdt (Stadecken-Elsheim), Gracia Schade (Nieder-Olm), Sinja Krützfeld (Stadecken-Elsheim), Tim Heigl (Klein-Winternheim), Bernd Bauer (Nieder-Olm), Monika Hoffmann (Klein-Winternheim), Wolfgang Zschaschler (Zornheim), Uli Glup (Jugenheim), Ricarda Kerl (Stadecken-Elsheim), Elif Bilen (Nieder-Olm), Andrea Emmerich (Nieder-Olm), Raimund Bär (Ober-Olm), Christoph Gauger (Stadecken-Elsheim), Crissy Hemming (Nieder-Olm), Dieter Utesch (Zornheim), Maren Pasligh (Essenheim), Stefan Heyde (Nieder-Olm), Emil Weichlein (Essenheim), Heribert Schmitt (Ober-Olm), Sven Seckler (Essenheim), Wolfgang Kraus (Sörgenloch), Michael Hoffmann (Ober-Olm), Martin Jentzsch (Sörgenloch), Maximilian Bruck (Nieder-Olm), Konstantin von Kiel (Essenheim), Vinzenz Kirste (Zornheim), Annette Herwig (Zornheim).

Am vergangenen Sonntag konnte nach 2-jähriger Corona-Pause endlich wieder der traditionelle Neujahrsempfang der Ortsgemeinde Essenheim in der Domherrenhalle stattfinden.

Ortsbürgermeister Winfried Schnurbus konnte alle interessierte Bürger und Bürgerinnen nach einer musikalischen Eröffnung des Abends durch die Lyra recht herzlich begrüßen.

Gemeinsam berichteten Ortsbürgermeister, Beigeordnete und die Fraktionsvorsitzenden von den Projekten, die in den letzten Jahren angegangen und bereits umgesetzt wurden. Mit ein paar allgemeinen Informationen startete Winfried Schnurbus, woraufhin Monika Wolf vom nun endlich kommenden Radweg und dem neu gestalteten Wanderweg in der Gemeinde berichtete. Franz-Josef Mohr erläuterte, welche Schwierigkeiten es bei den geplanten Baugebieten noch gibt. Er zeigte auf, welche Baugebiete in welcher Lage zukünftig realisiert werden könnten.
Warum wir unbedingt geförderten Wohnraum benötigen, erklärte Winfried Schnurbus anschließend. Ein neues Wohnbau-Projekt könnte hierfür auf dem Gelände des Bauhofes entstehen, welcher in die Jahre gekommen ist und dringend einer Erneuerung bedarf. Man werde verschiedene Möglichkeiten prüfen, Zufahrtswege, Lärmschutz, etc. genauestens untersuchen. Die ersten Investoren wurden hierzu bereits gehört.
Zum Thema Neue Mitte / Park der Begegnung konnte unser Ortsbürgermeister Timm Helbach, Architekt der „Neuen Mitte“ und dem Park, begrüßen. Timm Helbach gab einen kurzen Rückblick, welche Hürden der Gemeinderat bei der Planung der neuen Mitte und der Erstellung des B-Plans in den letzten Jahren hinter sich gebracht hat. Er konnte erfreulicherweise berichten, dass der B-Plan nun rechtskräftig ist und somit auch der Vertrag mit dem Investor „Fischer und Co.“. Die Bauanträge für die Wohngebäude wie auch für den Park und den Pavillon werden im Februar gestellt. Mit einem Baubeginn kann im Spätsommer gerechnet werden.

Zwischendurch konnte die Lyra mit weiteren 3 Stücken die Zuschauer erfreuen, welche dem Ganzen freudig bei einem Gläschen Wein lauschen konnten. Doris Schmahl berichtete vom Umbau und der Sanierung der Kita Pfiffikus. Sie zeigte die Veränderungen anhand der Pläne. Sonja Schmahl erzählte von der Jugendarbeit in der Ortsgemeinde, dem Jugendraum und der geplanten Dirt-Bike-Strecke. Sie dankte allen Spendern und forderte interessierte Jugendliche auf, sich bei Eric Schmahl oder Sebastian Wolf zu melden.
Andreas Herms hatte das Thema Umwelt in der Gemeinde. Er berichtete vom Projekt der Verbandsgemeinde, 10.000 Bäume zu pflanzen und forderte alle Bürger hierzu auf, sich bei Bedarf im Rathaus zu melden. Über die CO₂-freie Stromerzeugung macht sich der Rat natürlich auch Gedanken. Er berichtete von den ersten Ideen, den Parkplatz der Sportanlage mit einem Solardach auszustatten. Dies bringe Vorteile für alle. Alexander Schott konnte zum Abschluss vom Bauhof berichten. Ein naturfreundlicher Unkrautvernichter wird nun angeschafft.
Alle Fotos und Filme wurden von Sven Seckler zusammengeschnitten. Unterstützung bekam er von Peter Schmahl mit den Drohnenflügen. Karl Heinz Wolf kümmerte sich bestens um den Ton. Die Dalles-Damen verköstigen die zahlreich erschienenen Zuschauer.

Allen Helfern an dieser Stelle ein großes Dankeschön. Wir hoffen, Sie auch im nächsten Jahr wieder auf einem Neujahrsempfang begrüßen zu dürfen.

„Das Planfeststellungsverfahren zur Errichtung des Radweges an der L426 geht in die nächste Runde!“, berichten Nina Klinkel, lokale Landtagsabgeordnete und Eric Schmahl, Ortsvereinsvorsitzender der SPD in Essenheim. „Die Planung ist nun so weit vorangeschritten, dass alle Beteiligten um Stellungnahme zum geplanten Bauvorhaben gebeten wurden. Das zeigt: Der langersehnte Radweg an der L426 wird kommen“, so Klinkel und Schmahl weiter.
„Nach der Auslegung der Planungsunterlagen in der Stadtverwaltung Mainz und der Verbandsgemeinde Nieder-Olm, die am 21.11.2022 begonnen hat, können noch bis zum Dienstag, den 03.01. Stellungnahmen zum Projekt abgegeben werden. Diese werden dann berücksichtigt und gegebenenfalls eingearbeitet. Dass die Planung inzwischen so weit vorangeschritten ist, lässt darauf hoffen, dass bald Baurecht geschaffen werden kann und der Radweg endlich errichtet wird“, so Klinkel und Schmahl weiter.
„Vonseiten des Landes sind alle Voraussetzungen geschaffen, um den Radweg zu errichten. Im Investitionsplan ist der Radweg bereits enthalten. Das Signal des Landes ist klar: Der Radweg soll kommen!“, berichtet Klinkel.
„Als Essenheimer SPD-Ortsverein möchten wir uns an dieser Stelle bei unserer Landtagsabgeordneten Nina Klinkel bedanken, die sich in Mainz seither für den Radweg an der L426 eingesetzt hat. Das zeigt sich dadurch, dass das Land den Radweg in seinem Investitionsplan mit einer hohen Summe berücksichtigt hat, um dieses Projekt voranzutreiben“, so Schmahl abschließend.

Zum 9. Mal fuhren 80 große und kleine „Essenheimer Naturfreunde“ am letzten Juniwochenende gemeinsam zum Zelten. Es ging in den Binger Wald. Erneut freuten sich die Organisatoren des Väter-Kind-Zeltens über eine rege Teilnahme, das begrenzte Kontigent war innerhalb von 3 Tagen vergriffen.
Diejenigen, die dabei sein konnten, freuten sich an drei Tagen trotz des ein oder anderen Regengusses über sonniges Wetter, neue Bekanntschaften und viele Spiele für Groß und Klein.
Neben Nachtwanderung, olympischen Kinderspielen, Gitarrenmusik am Lagerfeuer besuchte man auch das hochgelegene Naturfreibad in Bingerbrück.
„Zukünftig wird es wieder mehr Plätze geben. Aufgrund der Coronasituation hatten wir sehr kurzfristig organisieren müssen und der DRK-Zeltplatz in Waldalgesheim bot dafür die besten Voraussetzungen“, so Mitorganisator Sven Seckler. 

Mit einem feierlichen Festakt wurde gestern der Joan-Salomon-Platz vor der evangelischen Kirche in Essenheim eingeweiht.
Joan Salomons Familie stammte aus Essenheim, musste aber nach der Machtergreifung der NSDAP aus dem Ort fliehen. Einige ihrer Angehörigen wurden in Konzentrationslagern von den Nationalsozialisten ermordet. Doch statt auf Hass setzte Joan Salomon auf Aussöhnung: So lernte sie unter anderem die deutsche Sprache und besuchte Essenheim. Bei diesem Besuch entstand unter anderem der Dokumentarfilm „Visiting the Past“ von Barbara Trottnow, der überregional Aufmerksamkeit erregte.
Auf Initiative des Dorf- und Geschichtsvereines Essenheim wurde der Platz nun nach Joan Salomon benannt. Gerade in Zeiten von Krieg und Völkermord ist das ein wichtiges Zeichen der Versöhnung und gegen das Vergessen. Wir haben diese Initiative daher sehr gerne im Gemeinderat unterstützt und an der Einweihung des Joan-Salomon-Platzes teilgenommen!

Auf Einladung der Landtagsabgeordneten Nina Klinkel (SPD) diskutierten am vergangenen Dienstag der rheinland-pfälzische Sozialminister Alexander Schweitzer (SPD) gemeinsam mit Stefan Heyde, dem Initiator des Protestbündnisses „Pflege in Not“ und Hans Schäfer, dem Vorsitzenden der AG 60+ Mainz-Bingen, über die Zukunft der Pflege.

„Die Menschen in Deutschland und Rheinland-Pfalz werden älter, als es bei früheren Generationen der Fall war – und das ist gut so. Diese Tatsache stellt uns aber auch vor große Herausforderungen, auf die auch wir als Landespolitiker eine Antwort finden müssen. Daher freue ich mich, dass wir mit einem so hochwertigen Podium über die Zukunft der Pflege diskutieren konnten“, so die Abgeordnete.

„Im Verlauf der Diskussion wurde klar: Allein die bessere Bezahlung der Pflegeberufe wird eben jene nicht per se attraktiver machen. Es müssen daher auch abseits von der Bezahlung bessere Rahmenbedingungen geschaffen werden. Der Personalmangel in den Pflegeberufen muss angegangen werden, damit die Pflegenden wieder genug Zeit für eine qualitativ hochwertige Pflege haben. Das gilt sowohl für die stationäre als auch für die ambulante Pflege“, so die Landtagsabgeordnete Nina Klinkel weiter.

„Der Fokus darf aber nicht nur auf ambulanter und stationärer Pflege liegen. Gerade für die Angehörigen kann es eine große Belastung sein, sich um die Pflege eines nahestanden Menschen zu kümmern. In Rheinland-Pfalz schaffen wir daher auch wichtige Beratungsangebote für die Familien und Betroffenen. Hierzu gehört die Gemeindeschwester Plus, die den Familien, den Pflegebedürftigen und teilweise auch den Kommunen als Ansprechpartner zur Seite steht. Außerdem verfügt Rheinland-Pfalz schon jetzt über ein dichtes Netz an Pflegestützpunkten, die ebenfalls beratend tätig sind. Schon heute befinden sich ein Viertel aller bundesweiten Pflegestützpunkte in Rheinland-Pfalz. Diese Struktur bauen wir in den kommenden Jahren weiter aus“, so der Sozialminister Schweitzer abschließend.

Die Essenheimer Sozialdemokraten unterstützen das Väterzelten 2022! Das wurde vor kurzem beschlossen. In diesem Jahr geht es für die Gruppe auf den 5.200 m² großen Zeltplatz am Bergwerk Waldalgesheim. Anmelden kann man sich bis zum 24. Juni. Weitere Informationen finden sich hier.

Nach seinem fulminanten Wahlsieg im September blieb nicht viel Zeit zu feiern. Gleich nach der Wahl ging es für Daniel nach Berlin zur Konstituierung der neuen SPD-Fraktion.

Umso mehr freut es uns, dass wir Daniel Wahlsieg noch einmal gemeinsam nachfeiern konnten. Am vergangenen Samstag durften wir Daniel nämlich in der Essenheimer Reiterstube bei „Dimi“ begrüßen! Neben einer wie gewohnt guten Bedienung gab es spannende Gespräche über Daniels erste Eindrücke aus Berlin und seine Ziele für die kommenden Jahre.

Schön das du da warst, Daniel!

Es ist Herbst und – wie jedes Jahr – trifft der Gemeinderat die wichtigste Entscheidung: Die Weichen für das nächste Jahr werden gestellt. Und wie geht das?

Der Ortsbürgermeister fordert Beigeordnete und Sprecher der ihn unterstützenden Fraktionen auf, ihre politischen Wünsche und Pläne für das kommende Jahr mit den jeweiligen Fraktionen abzustimmen. Für die Beigeordneten sieht das so aus: Doris Schmahl sammelt ihre Vorstellungen für ihren Bereich (Jugend, Senioren, usw.), der Beigeordnete Alexander Schott für den Bereich Bauhof. Die Fraktionssprecher stimmen sich mit ihren Fraktionen ab, welche Schwerpunkte sie auf die Entwicklung des Ortes legen wollen.

Zwei Wochen später lädt der Bürgermeister die Fraktionssprecher, die Beigeordneten, den Jugend- und den Behindertenbeauftragten zur Besprechung ein. Dann stellen alle Beteiligten ihre Pläne und Wünsche vor. Gemeinsam wird diskutiert, abgewogen und schließlich festgelegt, was sich die Gemeinde in den einzelnen Bereichen leisten kann, was sie sich leisten muss. Dazu legt der Herr des Geldes, der Beigeordnete Franz-Josef Mohr, offen, wie viel Geld in der Kasse ist, welche Einnahmen zu erwarten sind, wo die Einzelposten im laufenden Jahr ausgeschöpft, überschritten oder gar unterschritten wurden. Eine überaus wichtige Grundlage der anstehenden finanziellen Entscheidungen.

Dabei gibt es Planbares – wie etwa die laufenden Personal- und Unterhaltungskosten oder Baugebiete und Neue Mitte. Es gibt aber auch Unvorhersehbares – da hat uns im vergangenen und im laufenden Jahr eine Lawine liegengebliebener finanzieller Kraftakte überrollt: die sanierungsbedürftige Kita Pfiffikus, die nasse Domherrnhalle, die heruntergekommenen Feldwege und so manche Straße.

Eine Herkulesaufgabe wird es sein, den Haushalt wieder auf gesunde Füße zu stellen. Unser Haushalt ist seit Jahren defizitär. Das heißt: über Jahre wurden immer neue Schulden gemacht, und das in guten Zeiten. Jetzt müssen zur ohnehin schwierigen Finanzlage auch noch die Mehrbelastung durch Corona und die explodierenden Preise im Bausektor aufgefangen werden.

Nachdem sich die Vertrauten um den Bürgermeister auf die Projekte geeinigt haben, beraten der Bürgermeister und der Beigeordnete Mohr die Pläne der Gemeinde mit der Verbandsgemeinde. Dieses Jahr findet das erste Gespräch mit der Verbandsgemeinde am 05. Oktober statt. Eine Mammutsitzung, eine Begegnung in sachlicher Atmosphäre mit vielen verbalen Kämpfen.

Das Ergebnis stellen Bürgermeister und Beigeordneter wieder den Vertrauten und die wiederum den Fraktionen vor. Die bewerten die überarbeitete Vorlage. Dann geht der endgültige Entwurf an die übergeordneten Organe (Kreis/Kommunalaufsicht). Wenn die dann den Haushalt gebilligt haben oder Änderungsvorgaben eingearbeitet wurden, ist die Gemeinde handlungsfähig. Der politischen Entwicklung der Gemeinde steht nichts mehr im Weg.

Der Bürger kann auf verschiedene Art und Weise und zu verschiedenen Zeitpunkten kontrollieren, wo die finanzielle Reise der Gemeinde hingeht. Der Haushalt der Gemeinde ist ganz transparent zu finden auf der Seite der Verbandsgemeinde. Außerdem steht es natürlich jedem Bürger frei, während den Haushaltsberatungen an die Gemeinde selbst oder an die Fraktionen im Gemeinderat heranzutreten und Vorschläge zu machen, welche Posten man in den Haushalt aufnehmen könnte. Falls diese Posten nicht schon längst berücksichtigt werden, denn tatsächlich war der Haushalt für 2021 über 200 Seiten lang.

Dieses Prozedere zeigt: Der Haushalt unserer Gemeinde fällt am 1. Januar nicht plötzlich vom Himmel. Der Haushalt ist das Ergebnis zahlreicher Diskussionen in den Fraktionen, in der Gemeinde und in der Verbandsgemeinde.